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Hinweis:
Diese Ausstellung enthält im zweiten
und dritten Turm-Geschoss explizite Darstellungen von Gewalt. Hier sollten sich Kinder grundsätzlich nur in Begleitung Erwachsener aufhalten.

Dauerausstellungen

Von der Erfahrung des Krieges zur Praxis des Friedens

Dauerausstellung auf BURG SCHLAINING


Begib dich auf eine Reise ins Jüdische Schlaining, lerne österreichische Friedensdenkerinnen und Friedensdenker kennen und folge den Fußspuren des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung in der Welt.

Zur Bildergalerie „Von der Erfahrung des Krieges zur Praxis des Friedens“

Vom Fehdewesen zur Gerichtsbarkeit

Ausstellung im Burgturm

Die Anfänge unseres Rechtssystems im Mittelalter sind vor allem wegen der drastischen Strafen bekannt. Die Macht der jeweiligen Herrscher – der kirchlichen ebenso wie der weltlichen – wurde mit äußerster Brutalität durchgesetzt.

So haben etwa die berüchtigten „Hexen- prozesse“ und verbreitete Foltermethoden das Bild jener Zeit weithin geprägt. Auch die Bestrafung mittels „Schandmasken“ oder das Anketten am Pranger erscheint aus heutiger Sicht unbegreiflich grausam. Mit dem Streifgang durch die drei Geschosse des Burgturms wird sichtbar, wieweit die Kultur der Gewalt die europäische Geschichte bis in unsere Tage hinein bestimmt hat.

Zur Bildergalerie „Vom Fehdewesen zur Gerichtsbarkeit“ Texte zur Ausstellung von Mag. Leonhard Prickler und Andreas Lehner

Ritter Baumkircher

Leben und Sterben im 15. Jahrhundert

Am 23. April 1471 wird Andreas Baumkircher trotz freien Geleites, das ihm Kaiser Friedrich III. zugesichert hat, ohne Verhör und ohne Verhandlung in Graz mit dem Schwert hingerichtet. Nur neun Jahre zuvor – im Jahr 1462 – hat er von demselben Kaiser das Recht erhalten, die Stadt Schlaining zu gründen.

550 Jahre Stadtgründung nimmt Stadtschlaining zum Anlass, im Rahmen der umfassenden Retrospektive „Ritter Baumkircher“ vor allem jener Frage nachzugehen, wie es zu der Hinrichtung Baumkirchers kommen konnte und wie der einstige Weggefährte des Kaisers zu einer derart gefährlichen Bedrohung des Landes werden konnte.

Die Ausstellung zeigt den Werdegang des draufgängerischen Adeligen Baumkircher im politischen Ränkespiel zwischen Kaiser Friedrich III. und seinem größten Widersacher, dem ungarischen König Matthias Corvinus.

Sie stellt eine Zeit des Umbruchs vor – denn das 15. Jahrhundert war eine unruhige Zeit, voll der Kämpfe, Kriege und Intrigen. Es war aber auch die Zeit, als das Mittelalter zu Ende ging und neue Ideen und neue Technologien die Neuzeit einläuteten.

Tipp: Nach der Ausstellung den Burggraben entdecken, ein Paradies für Groß & Klein!



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