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Burg Schlaining – Friedensmuseum

Der Traum von einer friedlicheren Welt ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Mit der burgenländischen Landes-Ausstellung „Krieg oder Frieden – Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens“ haben wir im Jahr 2000 begonnen, unser Friedensmuseum aufzubauen. Es behandelt Konflikte – von Streitigkeiten im Alltag bis hin zum mörderischen Krieg – und zeigt Wege auf, wie wir anders mit ihnen umgehen können.





Die Geschichte der Menschheit ist ein ständiges Auf und Ab von Kriegen und Friedensschlüssen. Das Europäische Museum für Frieden will Sie in diese Geschichte von Krieg und Frieden, Kriegsursachen und Friedensbedingungen, von Gewaltvermeidung und Friedens- gestaltung einführen, wofür die Burg Schlaining und die Europäische Friedens- universität den idealen Rahmen bilden.

Dennoch: Der Krieg ist nicht unser Schicksal, die Menschheit ist nicht zum ewigen Krieg verdammt. Aber Frieden kommt nicht von selbst, wie die Entwicklung der Europäischen Union zeigt. Vor hundert Jahren schrieb der Stifter des Friedens- nobelpreises Alfred Nobel: "Wenn Du den Frieden willst, musst du den Frieden vorbereiten". Das ist auch das Leitprinzip des Friedensmuseums, das mit seinem wissenschaftlichen, künstlerischen und pädagogischen Konzept einen kleinen Beitrag zum Entstehen des globalen Friedensbewusstsein leisten will.

Ein anderer Grundsatz des Museums lautet: Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Gewalt und Krieg. Denn der Ernstfall des Lebens ist nicht der Krieg, sondern der Frieden, in dem wir uns alle bewähren müssen.

Der positive Frieden hat daher immer etwas mit Freiheit und Menschen- rechte, mit sozialer Gerechtigkeit und Erhaltung der natürlichen Umwelt zu tun. Daher geht das Europäische Museum für Frieden von einem umfassenden Friedensverständnis aus, das Gewalt und ihre Vermeidung, Umwelt und ihre Erhaltung, Konflikte und ihre Bearbeitung sowie Frieden und seine Entfaltung umfasst.


Dr. Gerald Mader

Das Museum für Frieden wurde 2002 mit einem Anerkennungspreis des „Österreichischen Museumspreises“ ausgezeichnet. Der Preis wird vom Österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vergeben.

Geöffnet ist das Museum von Palmsonntag bis zum 31. Oktober zwischen 9 und
17 Uhr täglich (außer Montag).

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